1. Freiberger Ideenwettbewerb: Kreative Geschäftsideen mit Potential

Die Preisträger des 1. Freiberger Ideenwettbewerbs wurden am 7. Juli 2011 unterm Sonnensegel der Mensa der TU Bergakademie Freiberg gekürt. Sieger wurde Gerald Kießling mit einer Lebensmittel-App für Allergiker. Die weiteren Siegerbeiträge reichten von der Ausparkhilfe bis zu Spielzeugkonzepten für Kinder.
Schönstes Sommerwetter, Kulinarisches vom Grill und strahlende Gewinner – das sind die Eindrücke der Preisverleihung des 1. Freiberger Ideenwettbewerbes, der am 7. Juli 2011 unterm Sonnensegel der Mensa stattfand. Die zahlreichen Ideeneinreichungen reichten von witzig bis hochtechnologisch und zeigten das große, kreative Potenzial der TU Bergakademie Freiberg.

Den ersten Platz errang Gerald Kießling mit einer innovativen Lebensmittel-App für Allergiker und Gesundheitsbewusste und konnte sich hierfür über ein Preisgeld von 100 Euro freuen. Den zweiten Platz belegte Stefan Grems mit einer praktischen Ausparkhilfe für verschneite, rutschige Parkplätze. Sein Gewinn ist eine Häkelmütze vom mittlerweile zum Kultlabel avancierten Unternehmen MyBoshi, eine Ausgründung von zwei Freiberger Studenten. Der dritte Platz – und damit verbunden eine 500GB-Festplatte – ging an Nina Reichel für die Entwicklung eines kreativen Spielzeugkonzeptes für Kinder.

Die Plätze 4 bis 10 wurden für ihre kreativen Ideen ebenfalls mit kleinen Sachpreisen belohnt. Darüber hinaus bekamen alle Teilnehmer des Wettbewerbes als Erinnerung eine „Teilnehmertasse“ überreicht. Nach der Preisverleihung begann der gemütliche Teil des Abends mit Leckereien vom Grill und der Gelegenheit, sich mit den Wettbewerbsteilnehmern, Hochschulangehörigen, Kapitalgebern und dem SAXEED-Team über Geschäftsideen auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln.

Insgesamt bot der Wettbewerb allen Teilnehmern die Möglichkeit ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und ihr Potential in entspannter Atmosphäre von fachlicher Seite einschätzen zu lassen. Dass sich das auch lohnen kann, zeigt sich darin, dass einige Teilnehmer auch über den Wettbewerb hinaus von SAXEED, dem Gründernetzwerk der vier südwestsächsischen Hochschulen, betreut werden und zukünftig vielleicht ihr eigener Chef sind. In diesem Rahmen wird der Ideenwettbewerb auch im kommenden Jahr stattfinden und sicher erneut einiges an schlummernden Potential der TU-Angehörigen wecken.

Ansprechpartner: 
Kathleen Fischer