Lomonossow-Haus

Der Gebäudekomplex „Lomonossow-Haus“ wurde im Jahr 2013 vollkommen neu gestaltet. Die feierliche Eröffnung fand am 7. Februar 2014 statt.  Er beherbergt eine Wohn- und Begegnungsstätte für bis zu 16 russische Studenten und Wissenschaftler als auch einen historisch nachempfundenen Salon zu Ehren von Michail Lomonossow. Das neue Lomonossow-Ensemble entstand an dem Ort in Freiberg, an dem M.W. Lomonossow in den Jahren 1739/40 bei Bergrat Henckel studierte. Es ist die erste Stätte in Deutschland zum Gedenken an den großen russischen Universalgelehrten M.W. Lomonossow (1711–1765), den Vater der russischen Wissenschaft und Wegbereiter der modernen russisch-deutschen Wissenschaftskooperation. Konzipiert als Zentrum der Bildungspartnerschaft mit Russland auf dem Gebiet der nachhaltigen Stoff- und Energiewirtschaft, setzt das „Lomonossow-Haus“ neue Maßstäbe für die internationale Bildungskooperation.

Das „Lomonossow-Haus“ wurde mit einer maßgeblichen finanziellen Beteiligung der Nationalen Universität für mineralische Rohstoffe „Gorny" St. Petersburg und der Stifter Marianne und Dr. h.c. Frank-Michael Engel errichtet. Unterstützung wurde von der Stadt Freiberg im Rahmen des Förderprogramms Städtebaulicher Denkmalschutz gewährt.

DAS LOMONOSSOW-HAUS IST...

... die erste Gedenkstätte für Lomonossow in Deutschland 

... eine Wohn- und Begegnungsstätte, mit der das Konzept eines internationalen Studienhauses erstmals verwirklicht wurde 

... ein Meilenstein der Wissenschaftskooperation auf dem Gebiet der Rohstoffe zwischen Russland und Deutschland 

... Ort der russisch-deutschen „Lomonossow-Gespräche“

... ein "Symbol für die internationale Zusammenarbeit in Forschung und Lehre zum Nutzen der Gesellschaft" (Prof. Wladimir Litvinenko, Rektor  der Nationalen Universität für mineralische Rohstoffe „Gorny" St. Petersburg) 

... Ausdruck für die "Bedeutung der Vergangenheit für unsere Zukunft und die humanistischen Ideale der Wissenschaft" (Prof. Bernd Meyer, Rektor TU Bergakademie Freiberg)