Fördermöglichkeiten für Veranstaltungen

Für die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen mit internationalem Bezug und internationalem Teilnehmeranteil, bieten einzelne Fördereinrichtungen in Deutschland Programmförderungen speziell für Tagungen, Workshops, Symposien oder Sommerschulen. Im Folgenden finden Sie ausgewählte Förderprogramme mit einer jeweiligen externen Titelverlinkung zur entsprechenden Internetpräsenz der Fördereinrichtung. Antragsberechtigt ist bei den hier aufgerührten Programmen in der Regel die deutsche Hochschule:
Eine Zusammenfassung dieser Förderprogramme mit programmspezifischen Informationen können Sie sich als Druckversion >>hier downloaden.

Deutsche Forschungsgemeinschaft - Internationale Veranstaltungen

Förderung von internationalen, wissenschaftlichen Veranstaltungen in Deutschland bzw. an deutschen Hochschulen. Förderwürdig sind hier insbesondere internationale Kongresse, Symposien, Kolloquien und Workshops, Internationale Fachkonferenzen und Jahrestagungen deutscher Fachgesellschaften.

Deutsche Forschungsgemeinschaft - Aufbau von Kooperationen

Dieses Förderinstrument dient der Entwicklung von internationalen Kooperationen und richtet sich an Antragsstellende, die konkret eine wissenschaftliche Kooperation mit internationalen Partner-/innen aufbauen möchten. Förderwürdig sind bilaterale Workshops, Auslandsreisen und Gastaufenthalte.

Volkswagenstiftung - Symposien und Sommerschulen

Die Volkswagenstiftung fördert Veranstaltungen aller Fachgebiete, die die Behandlung von neuen wissenschaftlichen Ideen und Forschungsansätzen zum Ziel haben. Unterstützt werden können Symposien, Workshops und Konferenzen sowie auch Sommerschulen. Die durch die Stiftung geförderten Veranstaltungen finden im neu errichteten Tagungszentrum „Schloss Herrenhausen“ in Hannover an bereits festgelegten Terminen statt. Diese sind unter der obigen Titelverlinkung zu finden. Geförderte Sommerschulen können in ganz Deutschland stattfinden.

Fritz Thyssen Stiftung - Tagungen

Die Stiftung unterstützt kleinere national und international ausgerichtete wissenschaftliche Tagungen mit interdisziplinären Fragestellungen mit thematisch ausgerichteten Kooperation und Vernetzungen von Wissenschaftlern im engeren Fachgebiet oder zwischen verschiedenen Fachrichtungen. Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich: Geschichte, Sprache & Kultur, Querschnittbereich „Bild und Bildlichkeit“, Staat, Wirtschaft & Gesellschaft, Querschnittbereich „Internationale Beziehungen“ sowie Medizin und Naturwissenschaften. 

Sommerschulen im Ausland (DAAD)  

Dieses Programm richtet sich an deutsche Hochschulen, die Sommerkurse im Ausland auf qualitativ hoher Ebene anbietet möchten, um in erster Linie das Interesse am Hochschulstandort Deutschland zu fördern. Weitere Ziele sollen die verstärkte Positionierung einzelner deutscher Hochschulen auf dem internationalen Bildungsmarkt sowie die Rekrutierung hochqualifizierter Graduierte zu fördern.

Sommerschulen im Inland (DAAD) 

Dieses Programm richtet sich ebenfalls an deutsche Hochschulen, die für internationale Studierende und Doktoranden qualitativ hochwertige Sommerschulen in Deutschland planen. Ziel kann hier unter anderem sein, einen fachlichen und kulturellen Austausch zwischen den internationalen und den deutschen Teilnehmern zu fördern und einen Einblick in deutsche Lehr- und Forschungseinrichtungen zu gewähren, sowie qualifizierte Studierende und Doktoranden zu rekrutieren.

DAAD Go East - Sommerschulen (Studierendenstipendien) 

Innerhalb der Initiative „Go East“ möchte der DAAD mehr Studierende aus Deutschland für Studien- und Forschungsaufenthalte in die Länder Mittel-, Südost- und Osteuropas sowie Südkaukasus und Zentralasien fördern. Um bereits beim akademischen Nachwuchs das Interesse zu wecken, fördert der DAAD deutsche Studierende, die an Sommer- und Winterschulen teilnehmen möchten. Diese Fortbildungsveranstaltungen werden jedes Jahr während der Sommer- oder Wintermonate von Hochschulen der Region zu verschiedenen Themen angeboten.

Finanziert wird das Programm durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).


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