Stipendium zur Förderung des Abschlusses von Promotionen

Auf Beschluss der Rektoratskommission für Gleichstellung (RKG) wird es jährlich zwei Antragstermine für die Promotionsabschlussförderung in Form eines Stipendiums geben: Die nächste Antragsfrist zur Einreichung von Anträgen für Maßnahmen ab Januar 2018 ist der 31. August 2017.

Das Stipendium dient zur Schließung einer Finanzierungslücke beim Abschluss einer Promotion/Habilitation für max. 6 Monate. Frauen und familiär sehr stark eingespannten Vätern (z.B. durch Erziehungsurlaub oder Betreuung des Kindes während längerer Krankheit) sowie Doktoranden in schwierigen Lebenssituationen soll dadurch ermöglicht werden, eine durch die Doppelbelastung Familie-Beruf oder nicht selbst verschuldete Gründe verzögerte Doktorarbeit zügig und erfolgreich zu beenden.

Eine Kostenbeteiligung durch die Fakultät oder das Institut der Promovierenden ist nicht erforderlich.

Die Stipendienordnung kann hier eingesehen werden.

Zu beachten ist, dass vor Antragstellung eine Beratungspflicht bei der/dem Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät bzw. bei den Beauftragten der Rektoratskommission Gleichstellung besteht. Gegenstand der Beratung ist es, den aktuellen Stand der Promotion vorzustellen, einschließlich der Vorlage bereits geschriebener Kapitel, Veröffentlichungen und des ggf. bewilligten oder zumindest vorbereiteten Antrages auf Ersatz des Rigorosums, um so die Erfolgschancen des Promotionsabschlusses innerhalb von sechs Monaten zu bewerten und konkrete Schritte zur Fertigstellung der Promotion zu diskutieren und einzuleiten.

Das Antragsformular, das Formblatt für den Betreuer und die Absichtserklärung zur Fertigstellung der Promotion im beantragten Förderzeitraum stehen als pdf-Formulare zum Download bereit.

Anträge sind an das Rektorat - Büro des Rektors - zu senden.