Bergakademie nun Teil des Ioffe-Röntgen-Instituts

Das Institut für Experimentelle Physik koordiniert als Teil des Ioffe-Röntgen-Instituts ein gemeinsames deutsch-russisches Forschungsvorhaben im Bereich der Energiespeichertechnologien.

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Das Institut für Experimentelle Physik koordiniert als Teil des Ioffe-Röntgen-Instituts ein gemeinsames deutsch-russisches Forschungsvorhaben im Bereich der Energiespeichertechnologien. Ergänzend zur Pressemitteilung der TU Bergakademie Freiberg folgen einige weitere Informationen:

SYNESTESia

  • Verbundprojekt „Synchrotron- und Neutronen-basierte Untersuchungen zur Energiespeicherung“ (engl. „Synchrotron and Neutron Studies for Energy Storage“).
  • Koordiniert von der TU Bergakademie Freiberg.
  • Förderzeitraum 2014–2017.
  • 6 Partner (3 deutsche und 3 russische).
  • Gesamtbudget jeweils 1 Mio. Euro auf jeder Seite.
  • weitere Informationen siehe Projektbeschreibung

Ioffe-Röntgen-Institut (IRI)

  • 2007 – Vereinbarung zwischen Deutschland und Russland über die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Anwendung von beschleunigerbasierten Technologien.
  • 2011 – Vereinbarung über die Einrichtung des IRI auf Ministerebene. Es ist benannt nach Wilhelm Conrad Röntgen - Entdecker der Röntgenstrahlung – und Abram Fjodorowitsch Ioffe - einem russischen Physiker, der bei Röntgen promoviert hat und auch als Vater der russischen Halbleiterphysik gilt.
  • Ziel ist die langfristige Kooperation zwischen beiden Ländern im Gebiet großer Forschungsinfrastrukturen.
  • Thematische Schwerpunkte sind die Forschung mit Photonen und Neutronen sowie die Entwicklung von Lichtquellen und verwandter Beschleunigertechnologie für die Lebens-, Material- und Nanowissenschaften, insbesondere von Materialien für den Energiebereich.
  • Koordinatoren sind DESY stellvertretend für die Helmholtz-Forschungszentren auf der deutschen Seite und das Kurtschatow-Institut auf der russischen Seite.
  • Februar 2012 – Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung zur Einrichtung des IRI.
  • Oktober 2013 – Kick-off Meeting des IRI in Hamburg mit 30 Teilnehmern.
  • Homepage: www.ioffe-roentgen.org

IRI-Fördermaßnahme 2014

  • Im Jahr 2014 startet die erste Kooperationsinitiative des IRI, koordiniert vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation (MON).
  • Ausschreibung zur Förderung der binationalen Projekte im Gebiet „Erforschung kondensierter Materie an Großgeräten mit Neutronen und Synchrotronstrahlung“.
  • Bekanntmachung für die russischen Antragsteller am 24.03.2014 und am 20.04.2014 für die deutschen Antragsteller.
  • BMBF und MON fördern nur die im eigenen Herkunftsland ansässigen Vorhabenpartner, wobei die Begutachtung gemeinsam erfolgt.
  • 24 Projektanträge wurden eingereicht, 11 Projekte wurden bewilligt.
  • SYNESTESia wurde mit der Gesamtnote von 160,67 Punkten gewertet, wobei nur Projekte gefördert werden, die mindestens 136,67 Gesamtpunkte erreicht haben. Die höchste Gesamtnote war 178,66.