Informationen zum Institut

Das Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG)

In Lehre und Forschung beschäftigt sich das Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) mit den Bereichen Industriearchäologie, Technikgeschichte, Wissenschafts- und Umweltgeschichte sowie Historische Innovationsforschung.

Zentrale Aufgaben für die TU Bergakademie Freiberg nimmt das IWTG darüber hinaus mit der Organisation des Studium Generale sowie der Leitung und Aufsicht über das Historicum (Universitätsmuseum) und die Kustodie (Sammlungen und Kunstbesitz der Universität) wahr.

Das IWTG und der Lehrstuhl für Technikgeschichte und Industriearchäologie bieten in der Lehre neben den allgemeinbildenden Veranstaltungen des Studium generale das Bachelorprogramm "Industriearchäologie", das Masterprogramm "Industriekultur" (weitere Informationen zu den Studiengängen) sowie einzelne Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen für verschiedene Studiengänge der TU Bergakademie Freiberg an.

Anschrift des IWTG

TU Bergakademie Freiberg
Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte
Silbermannstraße 2
09599 Freiberg

Die Räumlichkeiten des IWTG befinden sich im ersten Obergeschoss.

Institutsgeschichte

Das IWTG wurde im Jahre 1992 an der TU Bergakademie Freiberg gegründet. Vorläuferinstitutionen waren das 1954 in der Fakultät für Bergbau und Hüttenwesen gegründete "Institut für Geschichte des Bergbaus und Hüttenwesens" sowie der "Wissenschaftsbereich Geschichte der Produktivkräfte und Wirtschaftsgeschichte", der 1968 im Zuge der 3. Hochschulreform der DDR durch Überleitung und Umbenennung des Instituts an der Sektion Ingenieurökonomie (später Sektion Sozialistische Betriebswirtschaftslehre) entstanden war.

1990 wurde der Wissenschaftsbereich aufgelöst und seitdem die Gründung des IWTG vorbereitet. Die Gründung erfolgte schließlich im Juni 1992. Organisatorisch gehört das IWTG seitdem zur Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Bergakademie Freiberg.

Leiter bzw. Direktoren des Instituts, des Wissenschaftsbereichs bzw. des IWTG waren seit 1954 Prof. Dr. jur. Kurt Ebert (kommissarisch, 1954-1962), Prof. Dr. phil. habil. Eberhard Wächtler (1962-1990), Prof. Dr. rer. nat. habil. Otfried Wagenbreth (1992-1994), Privatdozent Dr. phil. habil. Harm G. Schröter (kommissarisch, 1994-1995) und Dr. phil. Helmuth Albrecht (kommissarisch, 1995-1997). Seit dem 1. April 1997 ist Prof. Dr. phil. habil. Helmuth Albrecht Direktor des IWTG.

Zum Wintersemester 2001/02 wurde am IWTG die Studienrichtung Industriearchäologie im Rahmen des Diplomstudienganges "Archäometrie/ Industriearchäologie" eingerichtet. Dieser wurde im Wintersemester 2004/05 in den Diplomstudiengang "Industriearchäologie" umgestaltet.

2007 startete das neue Bachelor- und Masterprogramm für "Industriearchäologie" (7 + 3 Semester). Seit 2009 bietet das IWTG darüber hinaus das Masterprogramm für "Industriekultur" (4 Semester) an.