Lehre

Allgemeines zum Studium

Das Ziel der Ausbildung ist ein werkstofftechnologisch orientierter Diplom-Ingenieur für den Einsatz in der Industrie, an Forschungseinrichtungen, im Bereich des Consultings, im technischen Überwachungswesen, bei Behörden, in Dienstleistungen sowie an Universitäten und Fachhochschulen. Im Laufe des Studiums werden dem Student die in der Diplomprüfungsordnung (DPO) geforderten Kenntnisse sowie die Fähigkeit zum selbständigen wissenschaftlichen Denken und Arbeiten vermittelt. Er wird mit allgemeinem und fachspezifischem Wissen und mit Methoden zur Behandlung und Lösung wissenschaftlicher und technischer Probleme vertraut gemacht.

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife oder eine fachgebundene Hochschulreife oder andere staatlich anerkannte Hochschulzugangsberechtigungen für das Studium an einer deutschen Universität. Das Studium kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester begonnen werden. Bei Studienbeginn zum Sommersemester ist an einer Studienpflichtberatung zum Aufstellen eines individuellen Studienablaufplanes teilzunehmen.

Das Studium mit einer Regelstudienzeit von zehn Semestern ist in ein viersemestriges Grundstudium und in ein sechssemestriges Hauptstudium geteilt. Das Grundstudium ist für alle Studienrichtungen des Studiengangs Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie identisch, so dass eine Entscheidung für eine bestimmte Studienrichtung erst nach dem 4. Semester, das heißt nach dem Vordiplom nötig wird. Zur Auswahl stehen folgende Studienrichtungen:

  • Werkstoffwissenschaft
  • Werkstofftechnik
  • Nichteisenmetallurgie
  • Stahltechnologie
  • Gießereitechnik
  • Umformtechnik

In allen Studienrichtungen ist für das gesamte 7. Semester ein Praktikum in der Industrie vorgesehen (Ingenieurpraktikum) mit abschließender Praktikumsarbeit und Verteidigung.

Studienrichtung Nichteisenmetallurgie

Diese Studienrichtung beinhaltet die theoretischen Grundlagen, Verfahren und Anlagen zur Herstellung und Raffination von Nichteisenmetallen einschließlich Elektronikwerkstoffen, wie z. B. Halbleitermaterialien. Der Absolvent erhält in dieser Vertiefungsrichtung anwendungsorientierte Kenntnisse auf den Gebieten der Thermodynamik und Kinetik metallurgischer Reaktionen, Modellierung metallurgischer Prozesse sowie der Metallurgie der Werkstofferzeugung, werkstoffwissenschaftliche Grundlagen der Entwicklung und Anwendung von metallischen Werkstoffen einschließlich ihrer Nachbehandlung. Die Ausbildung berücksichtigt dabei generell die vielfältigen Aspekte des Werkstoffrecyclings sowie des Umweltschutzes.

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