Maschinenbau B, D, M

Der Studiengang

Der Maschinenbau löst Fragen der Entwicklung, der Fertigung und des Betriebes von Maschinen und Anlagen in allen Bereichen der Wirtschaft. Das Maschinenbaustudium an der TU Bergakademie Freiberg bietet neben den allgemeinen fachlichen Grundlagen sowohl branchenneutrale Vertiefungen, wie z. B. Konstruktionstechnik, auch Vertiefungen für spezifische Einsatzgebiete wie z. B. Energieanlagen oder Gastechnik. Insgesamt sind 10 Vertiefungsrichtungen möglich. Für eine davon entscheidet sich jeder Student nach Neigung und beruflichen Vorstellungen. Eine Studienarbeit und ein Fachpraktikum in Forschungseinrichtungen und Unternehmen vermitteln die nötigen Praxiserfahrungen. Dafür stehen vielfältige Plätze im In- und Ausland zur Verfügung.

Studienablauf

Im ersten bis vierten Fachsemester werden die für das Maschinenbaustudium erforderlichen mathematisch-naturwissenschaftlichen sowie ingenieurwissenschaftlichen Kenntnisse vermittelt. Ab dem fünften Fachsemester kommt zu den grundlagenorientierten Fächern eine Vertiefungsrichtung dazu. Bis zum Ende des 6. Semesters ist ein sechswöchiges Grundpraktikum abzuleisten, möglichst schon vor Beginn des Studiums. Daneben sind zwei Fachexkursionen vorzuweisen, vorzugsweise in der Vertiefungsphase (5./6. Semester).

Die Fakultät bietet zurzeit 10 Vertiefungsmöglichkeiten an, von denen 6 einen branchenübergreifenden, methodenorientierten Charakter haben und 4 entsprechend den Profillinien der Universität– Geo, Material, Energie, Umwelt – branchenorientierte Kenntnisse vermitteln. Studienbegleitend ist eine Studienarbeit anzufertigen. Das Thema kann zum Vertiefungsfach oder zu einem Grundlagenfachgebiet gewählt werden.

Im 7. Semester absolvieren die Studierenden ein Fachpraktikum im umfang von 14 Wochen in einem Industrieunternehmen oder einer Forschungseinrichtung außerhalb der TU Bergakademie Freiberg. Die Ergebnisse werden in der Bachelorarbeit zusammengefasst.

Mögliche Vertiefungsrichtungen sind:

Dezentrale und regenerative Energieanlagen

... in Form von Brennstoffzellen- und Blockheizkraftwerken, von Solarkraftwerken, von Solar-, Wärmepumpen- und Holzheizungen, von Windturbinen und Kleinwasserkraftanlagen sowie von Biogasanlagen.

Elektromobilität

... gewinnt stetig an Bedeutung. Die Vertiefung kombiniert Kenntnisse des Maschinenbaus mit denen der elektrischen Antriebstechnik und erschließt so das neue Berufsfeld „Elektrifizierung des Antriebsstrangs in Fahrzeugen“. Es werden vertiefte Kenntnisse auf den Gebieten Hybrid- und Elektroantriebskonzepte, Energiespeicher, Auslegung elektrischer Maschinen, Regelung elektrischer Antriebe, Leistungselektronik und Elektrowerkstoffe vermittelt.

Wärmetechnische Anlagen

... umfassen Wärmeversorgungseinrichtungen, Industrieöfen und Hochtemperaturanlagen.

Aufbereitungsmaschinen sowie Gewinnungs- und Spezialtiefbaumaschinen

... in den Industriezweigen Natursteine und Erden, Glas, Keramik, Zement, Kalk und Gips, Bergbau, Metallurgie, Recycling und Rohstoffaufbereitung sowie Umweltsanierung, im Bauwesen, in der chemischen Industrie, in der Baustoffindustrie und in Kraftwerken.

Gastechnik

... umfasst die Technik der öffentlichen Gasversorgung von der Quelle bis zum Endverbraucher, wie Förderanlagen, Gasspeicher, das Fernleitungsnetz mit Transportverdichterstationen und die Gasverteilung einschließlich Druckregel- und Messanlagen, sowie die etablierten Techniken der Gasverwendung bei den Verbrauchern. Die Ausbildung mit diesem Schwerpunkt ist nur in Freiberg möglich!

Konstruktionstechnik

:.. umfasst vertiefende Kenntnisse zur Entwicklung und Konstruktion von Maschinen, Geräten und Baugruppen sowie deren Fertigungs- und Qualitätsssicherungsprozesse unter Nutzung experimenteller und simulativer Methoden.

Berechnung und Simulation

... gewinnen eine stark wachsende Bedeutung im Maschinenbau. durch softwaretools kön- nen aufgaben schnell und zuverlässig bearbeitet werden, die in der Vergangenheit nur durch aufwändige Versuche lösbar gewesen wären. dabei werden immer komplexere Ma- schinen und apparate für simulationsrechnungen zugänglich.

Thermofluiddynamik

... befasst sich mit der computergestützten Entwicklung und Projektierung von Apparaten und Anlagen, in denen Strömung und Wärmeübertragung eine besondere Rolle spielen, Einsatz in Forschung und Entwicklung, im Versuchs- und Messwesen.

Prozessautomatisierung

... ist eine Vertiefung, welche dem modernen Stand der Prozessautomation entspricht.

Grundlagen der Elektronik, der Sensorik und Aktorik werden mit Methoden der Signal- und Datenverarbeitung, mit IT- sowie Schalt- und Regelsystemen verbunden. Mechanische und elektronische Komponenten wirken unmittelbar zusammen.

Ablaufplan Bachelor

Ablaufplan Bachelor
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Ablaufplan Master

Ablaufplan Master
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Was kommt nach dem Bachelor

Mit dem Bachelor erwerben die Studierenden einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Empfohlen wird jedoch, das Studium im Masterstudiengang fortzusetzen. Dieser führt zum Erwerb vertiefter und erweiterter analytisch-methodischer und fachlicher Kompetenzen des Maschinenbaus. Es handelt sich um eine forschungsorientierte Ausbildung, die die Absolventen befähigt, Wissen aus verschiedenen Bereichen methodisch zu klassifizieren und systematisch zu kombinieren sowie mit Komplexität umzugehen. Sie werden außerdem in die Lage versetzt, auch nichttechnische Auswirkungen der Ingenieurtätigkeit systematisch zu reflektieren und in ihr Handeln verantwortungsbewusst einzubeziehen. Der Master ist ein mit dem Diplom vergleichbarer Abschluss. Neben Modulen zur grundlagenorientierten und ingenieurwissenschaftlichen Vertiefung wird die Ausbildung im gewählten Vertiefungsfach fortgesetzt. Zusätzlich ist eine zweite Vertiefung zu belegen. Studienbegleitend wird im Team eine Projektarbeit angefertigt. Im dritten Fachsemester wird die abschließende Masterarbeit angefertigt.

Neben dem konsekutiven dreisemestrigen Master wird an der TU Bergakademie Freiberg auch ein eigenständiger viersemestriger Masterstudiengang angeboten. Er richtet sich an Bachelorabsolventen, die ihren ersten Abschluss nicht im Fach Maschinenbau an der TU Bergakademie Freiberg erworben haben, sondern ein anderes ingenieurwissenschaftliches Studium absolviert haben. die Bewerber müssen ihre fachliche Eignung in einem Qualifikationsfeststellungsverfahren nachweisen.

Berufsbilder und Einsatzmöglichkeiten

Berufsfelder der Absolventen des Studienganges Maschinenbau sind überall dort zu finden, wo die Bewertung ingenieurtechnischen Handelns im Komplex mit naturwissenschaftlichen Grundlagen und gesellschaftlichen Auswirkungen im Vordergrund steht: Forschung und Entwicklung, Planung, Projektierung und Konstruktion, Management, Produktionslenkung und -überwachung, Vertrieb, Beratung, Service, Bau- und Betriebslenkung. Universelle Einsatzmöglichkeiten bieten sich dabei in Großbetrieben, klein- und mittelständischen Unternehmen sowie Forschungsinstituten und Behörden.

Ingenieur-Studiengänge in Freiberg

Bachelor

Voraussetzung
Abitur bzw. fachgebundene Hochschulreife oder eine als
gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung
Zulassungsbeschränkung
keine
Regelstudienzeit
7 Semester
Abschluss
Bachelor of Science (B.Sc.) / Master of Science (M.Sc.)
Studienbeginn
Wintersemester, Sommersemester*
Studiendokumente
Hinweis: Zu diesen Studiendokumenten liegen Änderungssatzungen vor
Prüfungs- und Studienordnung
Modulhandbuch
Materialien auf der website der Fakultät 4
Formulareauf der website der Fakutltät 4

Master

Voraussetzung
Bachelor Machinenbau der TU Bergakademie Freiberg oder fachlich mindestens gleichwertiger berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit mindestens 6 bzw. 7 Semestern.
Zulassungsbeschränkung
keine
Regelstudienzeit
3 (bzw. 4) Semester
Abschluss
Master of Science (M.Sc.)
Studienbeginn
Wintersemester**, Sommersemester
Studiendokumente 3 sem. Master
Hinweis: Zu diesen Studiendokumenten liegen Änderungssatzungen vor
Prüfungs- und Studienordnung
Modulhandbuch
Studiendokumente 4 sem. Master
Hinweis: Zu diesen Studiendokumenten liegen Änderungssatzungen vor
Prüfungs- und Studienordnung
Modulhandbuch
Materialien auf der website der Fakultät 4
Formulare auf der website der Fakultät 4

* Das Studium beginnt in der Regel zum Wintersemester. Auf Basis individueller Studienpläne kann auch eine Immatrikulation zum Sommersemester erfolgen.
** Das Studium beginnt in der Regel zum Sommersemester. Auf Basis individueller Studienpläne kann auch eine Immatrikulation zum Wintersemester erfolgen.

Ansprechpartner für Studienfachberatung

Dipl.-Ing. Karin Sichone
Telefon: +49 (0)3731 39-2464
E-Mail:
Sitz: Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens und Energietechnik
Leipziger Straße 28, Zi. 107
09599 Freiberg

Ansprechpartner für Allgemeine Studienberatung

Zentrale Studienbewratung
Telefon: +49 (0)3731 39-3669, - 2083, -2711
E-Mail:
Sitz: Akademistr. 6, EG.20
09599 Freiberg

 



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