Die Geschichte des IEC

Mit der im 12. Jahrhundert begonnenen Aufbereitung und Verhüttung reicher Silbererze in der Region entwickelte sich Freiberg zum Standort von Schulen des Maschinenbaus sowie der Verfahrens- und Energietechnik. 

Rammler

RammlerMit der Gründung der Bergakademie im Jahre 1765 als älteste noch heute existierende montanwissenschaftliche Hochschule der Welt wurden die Anfänge einer wissenschaftlichen Lehre und Forschung zu diesen Fachrichtungen gelegt. In vielen Jahrzehnten konnten hier außerdem ausgezeichnete Beziehungen zu Industrie und Wirtschaft wachsen. Das Drittmittelaufkommen ist hervorragend und die enge Kooperation mit Unternehmen bringt den Studenten den Vorteil, praxisnahe Praktika und Belegarbeiten bis hin zur Industriepromotion absolvieren zu können. Mehrheitlich wird die Regelstudienzeit eingehalten. Hierzu bietet die Fakultät die bestmögliche technische Ausstattung sowie eine individuelle und intensive Wissenschaftsvermittlung bei einem guten Kontakt zu den Lehrenden.

2016Start der 2. Förderphase ZIK VIRTUHCON
2014Oktober 2014: Abnahme und Übernahme der Versuchsanlage zur Schlackebadvergasung (SBV)
2013April 2013: Mechanische Fertigstellung der Versuchsanlage zur Schlackebadvergasung (SBV)
2012Mai 2012: Beginn der Errichtung einer Versuchsanlage zur Schlackebadvergasung (SBV)
2011Labor-Neubau des IEC (DBI-Bau)
2010Juni 2010: Erste Versuchsfahrt der Syngas-to-Fuel Anlage (STF)
2010März 2010: Etablierung der Professur für Numerische Thermofluiddynamik (NTFD)
2009März 2009: Beginn der 1. Forschungsgruppe VIRTUHCON
200321. November 2003: Inbetriebnahme der Technikumsanlage zur Vergasung von Kohlenwasserstoffen und Slurries durch Hochdruck-Partialoxidation (HP-POX)
1991Umwandlung des Wissenschaftsbereiches in das Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen; seit 1994 an der Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik; Studienrichtungen: "Energieverfahrenstechnik", "Chemische Verfahrenstechnik"; Forschungsschwerpunkte: Prozesse der technischen Energieträgerwandlung, Mechanismen der Schadstoffentbindung und -rückhaltung, Adsorbentienentwicklung, thermische Abfallverwertung
1968Überführung des Institutes in den Wissenschaftsbereich "Reaktionstechnik und Brennstofftechnik" an der Sektion "Verfahrenstechnik und Silikattechnik"; Aufbau des Lehrgebietes "Reaktionstechnik"  Überführung der Fachrichtung "Kohleveredlung" in die Vertiefungsrichtung "Brennstofftechnik"; Forschungsschwerpunkte: Reaktionstechnik und Modellierung von Kohleveredlungsprozessen, Produktentwicklung (Zementklinker, technischer Kohlenstoff, Kohlenstoffadsorbentien)
1954Beginn der umfangreichen baulichen Erweiterung des Institutes am Standort "Reiche Zeche"; Forschungsschwerpunkte: BHT-Verkokung, Druckvergasung von Kohle und Öl, Salzkohleverwertung
1953Gründung der Fachrichtung "Aufbereitung" mit der Studienrichtung "Kohle und Öl"; später Trennung der Fachrichtung "Aufbereitung" in die Fachrichtungen "Aufbereitung" und "Kohleveredlung"
1945Überführung der Technischen Versuchsanlage in das Institut für Technische Brennstoffverwertung als eigenständiges Hochschulinstitut an der Fakultät für Bergbau
1921Beginn des Aufbaus der Technischen Versuchsanlage für die Wärmewirtschaftliche Abteilung des Braunkohlenforschungsinstitutes auf dem Gelände des Schachtes "Reiche Zeche"; Forschungsschwerpunkt: Flüssigproduktgewinnung durch Schwelung und Hydrierung von Kohle
1919Gründung des Braunkohlenforschungsinstitutes an der Bergakademie Freiberg mit dem Wärmewirtschaftlichen Laboratorium als direktem IEC-Vorläufer
1918Einrichtung der Braunkohlenstiftung an der Bergakademie Freiberg durch das sächsische Finanzministerium und zahlreiche Industriebetriebe