Das Institut

Die Schwerpunkte des Instituts für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen sind die umfassende experimentelle Untersuchung, theoretische Beschreibung, Modellierung und Simulation von Stoff- und Energiewandlungsprozessen und -prozessketten, z. B. die Synthesegaserzeugung zur Herstellung von Basischemikalien und Kraftstoffen, die Veredlung von kohlenstoffhaltigen Energieträger für Umwelt- oder metallurgische Anwendungen oder katalytische und nicht-katalytische Prozesse für die Abgasreinigung sowie chemische Synthesen.

In der Ausbildung und Lehre sind die drei Professuren verantwortlich für mehrere Grundlagenvorlesungen und Vertiefungsrichtungen im Bachelor-, Master- und Diplomstudiengang Verfahrenstechnik. Daneben werden verschiedene Vertiefungsrichtungen, u. a. der Studiengänge Umweltengineering, Energietechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, mitbetreut und seit dem Wintersemester 2014/15 durch die Professur für Numerische Thermofluiddynamik der neue Masterstudiengang „Computational Science and Engineering“ in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden angeboten.

Für die Forschung verfügt das Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen über eine umfangreiche Ausstattung mit Versuchsanlagen vom Labor- bis zum Pilotmaßstab sowie eine Vielzahl von Softwarepaketen für die Modellierung und Simulation von Einzelprozessen und Prozessketten. Aufgrund der Forschungsstärke ist es das mitarbeiter- und drittmittelstärkste Institut an der TU Bergakademie Freiberg und in Deutschland führend auf dem Gebiet der großtechnischen Vergasungsprozesse.