Offener Ideenwettbewerb an der Professur EVT

Energieeffiziente Konversionsprozesse, Einkopplung erneuerbarer Energieträger, stoffliche Nutzung von Sekundärrohstoffen, geschlossene Kohlenstoffkreisläufe, optimierte Verfahren – die Forschungsaktivitäten an der Professur für Energieverfahrenstechnik und thermische Rückstandsbehandlung adressieren in verschiedenen Bereichen zukünftige Bedürfnisse des deutschen Anlagenbaus und der nationalen wie internationalen Wirtschaft.

Viele der MitarbeiterInnen und Studierenden haben darüber hinaus innovative Ideen, die im Forschungs- bzw. Studienalltag oft untergehen oder nicht gehört werden, aber einen wertvollen Beitrag für eine nachhaltige Energiezukunft leisten können. Aus diesem Grund wurde von der Professur für Energieverfahrenstechnik und thermische Rückstandsbehandlung (EVT) ein Ideenwettbewerb für neue, alternative oder auch verrückte Projekt- und Forschungsideen ausgelobt.

Zahlreiche Themen wurden eingereicht und von einer Fachkommission bewertet. Die Präsentation der Projektideen erfolgte am 20.10.2017, wobei die drei besten Themenvorschläge mit freundlicher Unterstützung der DBI-Virtuhcon GmbH prämiert wurden.

Den ersten Platz belegte Dr. Fred Compart für seinen „Beitrag zur Einkopplung der Regeneration eines physikalischen Solvens der Syngas-Wäsche vom Solvens-Beladungszustand“. Den zweiten Platz erhielt Ziad Abosteif für seine Einreichung zum Thema „Phosphoric acid“. Der dritte Platz wurde an Juliane Schaefer für den Vorschlag zum Thema „Phosphorrecycling aus der Co-Vergasung von Biomasse“ vergeben. Über den Publikumspreis konnte sich Kristin Boblenz für Ihre Idee „LEGO-Bausteine aus Kohle und/oder Reststoffen“ freuen.

Die mögliche Umsetzung der eingereichten Projektideen wird in den nächsten Wochen erörtert. Aufgrund des sehr positiven Feedbacks startet im kommenden Frühjahr ein erneuter Ideenwettbewerb.

Ansprechpartner: 
Dr.- Ing Andreas Richter (39-4801)