Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik (Fakultät 4)


Beste Verbindungen zur Industrie sind Ihnen sicher

Mit der im 12. Jahrhundert begonnenen Aufbereitung und Verhüttung reicher Silbererze in der Region entwickelte sich Freiberg zum Standort von Schulen des Maschinenbaus sowie der Verfahrens- und Energietechnik. Mit der Gründung der Bergakademie im Jahre 1765 als älteste noch heute existierende montanwissenschaftliche Hochschule der Welt wurden die Anfänge einer wissenschaftlichen Lehre und Forschung zu diesen Fachrichtungen gelegt.  In vielen Jahrzehnten konnten hier außerdem ausgezeichnete Beziehungen zu Industrie und Wirtschaft wachsen. Das Drittmittelaufkommen ist spitze und die enge Kooperation mit Unternehmen bringt den Studenten den Vorteil, praxisnahe Praktika und Belegarbeiten bis hin zur Industriepromotion absolvieren zu können. Mehrheitlich wird die Regelstudienzeit eingehalten. Hierzu bietet die Fakultät die bestmögliche technische Ausstattung sowie eine individuelle und intensive Wissenschaftsvermittlung bei einem guten Kontakt zu den Lehrenden.

Aktuelle Meldungen aus der Fakultät

Elektroauto zu Forschungszwecken – Übergabe mit Altmaier und Tillich

12.06.2013: Ein Elektroauto soll Rückschlüsse für die Energiewende liefern: Im Beisein von Bundesumweltminister Peter Altmaier und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich erhielt die TU Bergakademie Freiberg am 12. Juni 2013 von der enviaM Mitteldeutsche Energie AG leihweise ein Elektrofahrzeug zu Forschungszwecken. Damit startete ein gemeinsames Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Elektromobilität zwischen den Partnern, die im Oktober vergangenen Jahres eine Kooperationsvereinbarung geschlossen hatten. Die Energiewende war auch das Thema einer Podiumsdiskussion am Abend zwischen Bundesumweltminister Altmaier und Ministerpräsident Tillich im Rahmen des 64. Berg- und Hüttenmännischen Tages im Städtischen Festsaal.

Benzin im Blut und Elektromotoren im Kopf: TU Freiberg wirbt um neue Studenten

21.05.2013: Das kleine Lenkrad fest im Griff, das Ziel konzentriert im Blick: Mit vier eindrucksvollen Motiven eines studentischen Rennfahrers im Cockpit seines Boliden wirbt die TU Bergakademie Freiberg seit Anfang Mai um neue Studenten für die Universität. Mit Werbebotschaften wie „Benzin im Blut und Elektromotoren im Kopf“ oder „Benzin im Blut und Titangetriebe im Kopf“ will die Kampagne insbesondere für die Ingenieurstudiengänge Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Fahrzeugbau und Werkstoffwissenschaft werben. Dabei können die Studienanfänger nicht nur von den guten Studienbedingungen in Freiberg profitieren: Unter allen Bewerbern im Rahmen der Kampagne vergibt die TU Bergakademie acht Stipendien im Wert von jeweils über 3.000 Euro.

Der Irak von einer anderen Seite: Studenten erleben Wirtschaftsboom

28.03.2013: Unter Leitung des Freiberger Wissenschaftlers Dr. Abdulkader Kadauw vom Institut für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung der TU Bergakademie Freiberg waren sieben Maschinenbau-Studenten vom 22.-27.03.2013 auf Fachexkursion in der Autonomen Region Kurdistan des Nordirak. Im Rahmen des Projektes „Mechanical Engineering Germany - Iraq“ (MEGI), besichtigten die Studenten der Ressourcenuniversität verschiedene Industrieanlagen zur Stromerzeugung sowie ein Stahl und ein Zementwerk. In der irakischen Stadt Arbil traf die Studentengruppe auch mit Studenten der Salahaddin Universität, einer der irakischen Partneruniversitäten der Bergakademie, zusammen.

Neue Zweigstelle des Elektrotechnik-Verbands will Hochschulgruppe einrichten

26.03.2013: Am Dienstag, dem 19.03.2013, tagte der Vorstand des Bezirksvereins Chemnitz des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (VDE) am Institut für Elektrotechnik. Hintergrund für das erstmalige Treffen der Verbandsvertreter an der TU Bergakademie Freiberg war die Entscheidung des Vorstandes, Zweigstellen des VDE an den Universitäten bzw. Hochschulen im Einzugsbereich des Bezirksvereins Chemnitz satzungsgemäß einzuführen. Leiterin der Zweigstelle Freiberg ist Prof. Jana Kertzscher, Direktorin des Instituts für Elektrotechnik. Die Zweigstelle soll in erster Linie die Zusammenarbeit zwischen VDE Bezirksverein und der Hochschule intensivieren sowie die Studenten der VDE-Hochschulgruppe unterstützen.

Neuer Professor für Aufbereitungsmaschinen will für den Ingenieurberuf begeistern

1.03.2013: Zum 1. März 2013 hat die TU Bergakademie Freiberg einen neuen Professor für Aufbereitungsmaschinen und Direktor für das gleichnamige Institut bekommen: Prof. Dr.-Ing. Holger Lieberwirth erhielt die Berufungsurkunde aus der Hand des Rektors Prof. Bernd Meyer. Das Institut für Aufbereitungsmaschinen an der Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik beschäftigt sich unter anderem mit der Konstruktion von Maschinen zum Fördern und Sortieren von Primär- und Sekundärrohstoffen. Lieberwirth hat seine bisherige berufliche Laufbahn in Unternehmen auf diesem Gebiet bestritten und wechselt nun zurück zur Wissenschaft.

Projekt zu neuartigem Herstellungsverfahren von Feuerfestmaterial gewinnt Wettbewerb

28.02.2013: Diese Idee hat Potenzial: Mit einem Formgebungsverfahren der Keramik will Stefan Schafföner von der TU Bergakademie Freiberg bessere feuerfeste Werkstoffe für die Verarbeitung von Metallen herstellen. Im Rahmen des europäischen Nachwuchswettbewerbs „Frontiers of research 2012“ der Europäischen Keramischen Gesellschaft (ECERS) hat der Wissenschaftler des Instituts für Keramik, Glas- und Baustofftechnik für dieses Projekt den ersten Platz belegt. Seine Forschung zum Thema „Druckschlickerguss gradierter Feuerfestmaterialien“ wird nun bis 2015 mit 18.000 Euro Sachkostenzuschuss gefördert. Mit dem Preisgeld finanziert Stefan Schafföner seine materialintensiven Versuche und einen Forschungsaufenthalt in Schweden.

Preis der Hochschule Mittweida für Abschlussarbeit zum Ermüdungsrisswachstum in Gusseisen

6.12.2012: Marcel Selent, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mechanik und Fluiddynamik (IMFD) der TU Bergakademie Freiberg, ist der diesjährige Preisträger des Gerhard-Neumann-Preises der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Mittweida. Er erhielt den Preis für seine Abschlussarbeit, in der er sich mit der numerischen Simulation des Ermüdungsrisswachstums in Gusseisen mit Kugelgraphit beschäftigte. Dieser Aspekt, der bei der bruchmechanischen Sicherheitsbewertung hochbeanspruchter Komponenten aus Gusseisen eine entscheidende Rolle spielt, wird an der TU Bergakademie Freiberg in einem aktuellen Forschungsvorhaben der Deutschen Forschungsgemeinschaft untersucht. Die Erkenntnisse werden beispielsweise für die Sicherheitsanalyse beim Bau von Windkraftanlagen genutzt.

Feuerfest-Experten der TU Bergakademie gründen Unternehmen aus

2.11.2012: Forschungsergebnisse zur Veredelung von Feuerfestmaterialien am Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik sollen nach dreijähriger Entwicklungsarbeit in industrielle Anwendungen überführt werden. Das Gründernetzwerk SAXEED und das Forschungstransferprogramm EXIST – Existenzgründung aus der Wissenschaft – des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie unterstützt ein dreiköpfiges Forscherteam unter der Leitung von Rolf Weigand in den kommenden 18 Monaten bei der Unternehmensgründung. Die Wissenschaftler arbeiten an einer Pilotanlage, mit der sie keramische Verschleißteile zur Glasherstellung durch Veredelung haltbarer und effektiver machen.

Freiberger Wissenschaftler gewinnt Preis im Bereich feuerfeste Werkstoffe

2.10.2012: Patrick Gehre, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik und am Deutschen EnergieRohstoffzentrum (DER), ist der erste Preisträger des Gustav-Eirich-Awards 2012. Für seine wissenschaftlichen Arbeiten zu korrosionsresistenten Feuerfestwerkstoffen wurde ihm im September 2012 beim 55. Internationalen Feuerfest-Kolloquiums in Aachen der mit 3000 Euro dotierte Preis verliehen. Mit dem Gustav-Eirich-Preis werden innovative Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich Feuerfest-Technologie gewürdigt. Kriterien wie der Umgang mit Umweltaspekten sowie mit Energie und Ressourcen fließen maßgeblich in die Bewertung ein.

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