FAQ

Häufig gestellte Fragen

Unilexikon - Akademische Begriffe kurz erklärt.


Muss ich für die Zulassung zu einem Studiengang an der Fakultät für Mathematik und Informatik besondere Anforderungen erfüllen?

Nein, für die Zulassung zu einem Bachelor- oder Diplomstudiengang ist nur

  • die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder
  • eine fachgebundene Hochschulreife oder
  • eine als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung

erforderlich.

Wer ein Studium in einem Master-Studiengang aufnehmen will, muss über einen Abschluss in einem geeigneten Bachelor-Studiengang verfügen. Bei konsekutiven Bachelor-/Master-Studiengängen ist natürlich der jeweils dazugehörige Bachelor-Studiengang am besten geeignet. Auskunft über die konkreten Zugangsvoraussetzungen für einen Master-Studiengang gibt der betreffende Paragraph der Studienordnung für diesen Studiengang. Nähere Auskünfte kann Ihnen der zuständige Studiendekan geben.


Gibt es für die Studiengänge an der Fakultät für Mathematik und Informatik Zulassungsbeschränkungen (Numerus clausus)? Muss mein Abiturdurchschnitt mindestens soundso gut sein?

Nein, es gibt weder einen zentralen noch einen örtlichen Numerus clausus, also keinerlei Zulassungsbeschränkungen. Jeder, der sich in Freiberg um einen Studienplatz bewirbt und die allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, erhält hier auch einen Studienplatz.


Sollte ich im Gymnasium den Mathematik-Leistungskurs belegt haben?

Der Besuch des Leistungskurses kann sicherlich förderlich sein. Der Vorlauf, den Leistungskursteilnehmer haben, ist aber spätestens nach einem Jahr Studium aufgebraucht.

Es ist hingegen ein nicht selten beobachtetes Phänomen, dass Grundkursteilnehmer innerhalb kurzer Zeit Leistungskursteilnehmer im Studium überholt haben, da sie von Anfang an gezwungen waren, das Studium ernst zu nehmen und hart zu arbeiten. Manche Leistungskursteilnehmer gehen das Studium etwas zu locker an, fühlen sich auf der sicheren Seite, müssen aber schnell erkennen, dass auch sie richtig ran müssen, um bestehen zu können.


Wird es an der Fakultät für Mathematik und Informatik demnächst neue Studienangebote geben?

Ja, die Vorbereitungen für die Einrichtung eines konsekutiven Bachelor-/Master-Studiengangs Angewandte Informatik sind abgeschlossen. Das Genehmigungsverfahren an der Universität läuft bereits. Zum Wintersemester 2009/2010 werden erste Immatrikulationen für den Bachelor-Studiengang möglich sein.


Was ist ein modularisierter Studiengang?

Von einem modularisierten Studiengang spricht man, wenn alle Lehrinhalte in Modulen fixiert sind. Alle Module eines Studienganges werden im Modulhandbuch zusammengefasst.

Vorteil der Modularisierung ist insbesondere die Vermeidung sehr umfangreicher Komplexprüfungen, wie sie bisher typischerweise in den Prüfungsordnungen der traditionellen Diplom-Studiengänge zu finden waren. Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Pro Semester sind durchschnittlich vier bis fünf Module abzuschließen.

Durch die Modularisierung soll auch ein Wechsel zwischen Universitäten einfacher werden, da die Module vergleichbar gebildet und dadurch leichter gegenseitig akzeptiert werden sollen.


Was ist ein konsekutiver Studiengang?

Bei Bachelor-/Master-Studiengängen spricht man von konsekutiven Studiengängen, wenn sich der Master-Studiengang inhaltlich direkt an den Bachelor-Studiengang anschließt, also der Master-Studiengang gewissermaßen auf dem betreffenden Bachelor-Studiengang aufbaut. Oft drückt sich dieser Zusammenhang durch einen gleichen Namen der beiden Studiengänge aus.

Weitere Informationen zum Thema "konsekutiver Master-Studiengang" siehe Wikipedia.

Manchmal ist auch von konsekutiven Diplom-Studiengängen die Rede. Gemeint ist damit, dass innerhalb des Diplom-Studiums die Möglichkeit des Ablegens eines Bachelor-Abschlusses gegeben ist. Der Studierende kann nach dem Bachelor-Abschluss bis zum Diplom weiterstudieren. Will er vorzeitig -- also vor dem Diplom-Abschluss -- das Studium beenden oder schafft er das Diplom nicht, so verfügt er zumindest über den Bachelor-Abschluss als ersten berufsqualifizierenden Abschluss.


Warum ist der Studiengang Angewandte Mathematik noch nicht auf einen konsekutiven Bachelor-/Master-Studiengang umgestellt worden?

Weil wir denken, dass ein Diplom-Studiengang die geeignetste Studienform für dieses Fachgebiet ist und der Diplom-Abschluss im Fach Mathematik ein höheres Ansehen als ein Bachelor- oder Master-Abschluss genießt.

Es wird sich jedoch im Rahmen des Bologna-Prozesses nicht vermeiden lassen, dass eine Umstellung erfolgen wird. Wir versuchen diese jedoch soweit hinauszuzögern, wie es möglich ist.


Wann kann ich ein Studium an der Fakultät für Mathematik und Informatik beginnen?

Studienbeginn für alle Studiengänge an der Fakultät für Mathematik und Informatik ist in der Regel das jeweilige Wintersemester.

Auf Basis individueller Studienpläne kann bei entsprechender schulischer Vorbildung auch eine Immatrikulation zum Sommersemester erfolgen. Nähere Informationen zu dieser Möglichkeit erhalten Sie vom zuständigen Studiendekan.


Was ist ein Modul?

Ein Modul ist eine thematisch und zeitlich klar abgegrenzte Einheit innerhalb eines Studienganges. Er ist mit Leistungspunkten versehenen. Module können sich aus verschiedenen Lehr- und Lernformen, wie beispielsweise Vorlesungen, Übungen, Praktika, Belegarbeiten und Selbststudium zusammensetzen. Ein Modul erstreckt sich in der Regel über ein oder zwei Semester.

Weitere Informationen zum Thema "Modul" im Zusammenhang mit Studiengängen siehe Wikipedia.


Was ist ein Wahlpflicht-Modul?

Wahlpflicht bedeutet, dass der Studierende einen Modul aus einer vorgegebenen Menge von Modulen auswählen und absolvieren muss. Einer der zur Auswahl stehenden Module muss belegt werden, um zur Prüfung zugelassen zu werden.

Wahlpflicht-Module treten vorwiegend im Hauptstudium bzw. in höheren Semestern auf.


Was ist ein Pflicht-Modul?

Ein Pflichtmodul muss absolviert werden, um zur Prüfung zugelassen zu werden.


Was ist ein Matrikel?

Als Matrikel bezeichnet man das Verzeichnis der Studierenden einer Universität. Ist die Rede von einem Matrikel im Zusammenhang mit einer konkreten Jahresangabe, zum Beispiel dem Matrikel 2005, so sind damit alle Studierenden gemeint, die im Studienjahr 2005/06 mit dem Studium begonnen haben.

Weitere Informationen zum Thema "Matrikel" siehe Wikipedia.


Was bedeuten die Abkürzungen "s.t." bzw. "c.t." nach Zeitangaben?

Beide Abkürzungen entstammen dem Lateinischen und bedeuten:

  • s.t. -- sine tempore, deutsch: ohne Zeit,
  • c.t. -- cum tempore, deutsch: mit Zeit.

Praktisch bedeutet das für den Lehrbetrieb an der Universität, dass eine Lehrveranstaltung, die z.B. für 9:00 Uhr s.t. angekündigt ist, auch pünktlich 9:00 Uhr beginnt. Ist sie für 9:00 Uhr c.t. angekündigt, so beginnt sie tatsächlich erst 9:15 Uhr, also das sogenannte "Akademische Viertel" später.

An der TU Bergakademie Freiberg sind die Zeitangaben des Vorlesungsverzeichnisses in der Regel als s.t.-Zeiten zu verstehen.

Weitere Informationen zum Thema "Akademische Zeitangabe" siehe Wikipedia.


Was ist ein "dies"?

"dies" (die Vokale werden einzeln ausgesprochen) ist die Kurzform für "dies academicus", einen akademischen Feiertag, an dem der Lehrbetrieb ruht.

An der TU Bergakademie Freiberg gibt es "dies" in der Regel zu folgenden Anlässen:

  • zur Akademischen Feier, der Studienjahreseröffnungsfeier bzw. der Begrüßungsveranstaltung der Erstsemester, im Oktober
  • zum Tag der Offenen Tür bzw. der Firmenkontaktbörse Anfang Januar
  • zu den Studententagen im Mai.

Üblicherweise handelt es sich dabei an der TU Bergakademie Freiberg nicht um ganze Akademische Feiertage, sondern der Lehrbetrieb ruht jeweils ab 13:00 Uhr. Für die Festlegung eines "dies" ist der Senat zuständig.

Weitere Informationen zum Thema "dies academicus" siehe Wikipedia.


Was ist Epsilontik?

Dabei handelt es sich nicht etwa um eine Art Geheimsprache der Mathematiker, sondern um einige Symbole, die gern als Abkürzungen für ganze Wortgruppen verwendet werden.

Symbol Bedeutung
und
oder (nicht ausschließend)
daraus folgt
genau dann, wenn
für alle
es existiert
∃! es existiert genau ein
es existiert kein
ich betrachte

Weitere Informationen zum Thema Epsilontik siehe Wikipedia.