Arktiskonferenz

Die Arktis, welches die Nordgebiete Dänemarks (Grönland), Norwegens, Russlands, Kanadas und der Vereinigten Staaten von Amerika umfasst, ist in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit gerückt. Die durch Klimawandel und schmelzendes Eis geweckten Begehrlichkeiten nach bisher nur wenig bekannten Rohstoffreserven geraten immer wieder in die Schlagzeilen und wecken das Interesse von Wissenschaft und Wirtschaft. 

Der arktische Raum verkörpert das Herz der Erde, da seine natürlichen Veränderungen ausschlaggebend für das Klima und die Artenvielfalt im komplexen System Erde sind. Der sich abzeichnende Klimawandel und die sich daraus ergebende Erwärmung des arktischen Raumes haben enormen Einfluss auf das Kreislaufsystem der Welt. Daneben ermöglicht die Erwärmung der Region in Zeiten der zunehmenden Ressourcenknappheit die Förderung bislang unerreichbarer Materialien und fossiler Energieträger. Umso wichtiger ist es, junge Menschen mit den Folgen der globalen Erwärmung und dem Wandel des arktischen Raumes bekannt zu machen und mit Nachwuchswissenschaftlern Fragen der nachhaltigen Bewirtschaftung und dem Schutz dieses empfindlichen Ökosystems zu diskutieren.

Die TU Bergakademie Freiberg führt vom 9.-10. Januar 2019 zum zweiten Mal eine interdisziplinäre Konferenz zu den wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen sowie zur Funktion des arktischen Raumes in der Umwelt durch. Die Arktiskonferenz 2016 stellte den Anfangspunkt einer Reihe von Konferenzen und Workshops zu arktisspezifischen Themen dar, die von der TU Bergakademie Freiberg organisiert werden und den Austausch von Wissenschaftlern fördern und vertiefen sollen. Als älteste montanwissenschaftliche Universität der Welt kann die TU Bergakademie Freiberg auf ein in 250 Jahren angesammeltes Wissen im Ressourcenbereich zurückgreifen und vereint mit ihrem einzigartigen Profil die vier Kernfeldern Geowissenschaften, Material, Energie und Umwelt.

Die Konferenz wendet sich sowohl an junge Nachwuchswissenschaftler, die sich für den arktischen Raum im Kreislaufsystem Erde interessieren, als auch an Wissenschaftler, Politiker, Diplomaten und Unternehmensvertreter, die bereits mit den Auswirkungen der Veränderungen im arktischen Raum konfrontiert sind.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie im demnächst erscheinenden Programmheft.