Arktiskonferenz

Der arktische Raum ist von hoher geopolitischer und geoökonomischer Bedeutung und zugleich ein äußerst sensibles Gebiet. Er umfasst die Nordgebiete Dänemarks (Grönland), Norwegens, Russlands, Kanadas und der Vereinigten Staaten von Amerika und ist wichtig für das Klima und die Artenvielfalt im komplexen System Erde. Zugleich ist er Lebensraum für ethnische Minderheiten. In den letzten Jahren ist die Region hinsichtlich der Sicherung der globalen Rohstoffversorgung verstärkt ins Blickfeld der Politik und Wirtschaft geraten. Der sich abzeichnende Klimawandel und die sich daraus ergebende Erwärmung der Nordgebiete haben neue Seewege eröffnet und ermöglichen die Förderung bislang unerreichbarer fossiler Energieträger.

Die TU Bergakademie Freiberg führt vom 9.-10. Juni 2016 eine interdisziplinäre Konferenz zu den wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen sowie zur ökologischen Funktion der Arktis mit hochkarätigen Wissenschaftlern, Politikern, Diplomaten und Unternehmensvertretern aus den Arktisanrainerstaaten sowie aus Deutschland durch. Als älteste montanwissenschaftliche Universität der Welt kann die TU Bergakademie Freiberg auf ein in 250 Jahren angesammeltes Wissen im Ressourcenbereich zurückgreifen und vereint als eine von wenigen Universitäten weltweit alle Wissenschaftsgebiete entlang der Rohstoff-Wertschöpfungskette an einem Ort.

Die Arktiskonferenz 2016 stellt den Anfangspunkt einer Reihe von Konferenzen und Workshops zu arktisspezifischen Themen dar, die von der TU Bergakademie Freiberg organisiert werden und den Austausch von Wissenschaftlern fördern und vertiefen sollen.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie im Programmheft.